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Time to say Goodbye

Rolf Gerber 14.09.2018

Nach dem Einführungskurs 1997 begann meine Zivilschutzzeit so richtig. Immer wieder gerne ging ich in den WK oder Weiterbildungs-Kurse. Ich sah in den WK`s jeweils meine Kameraden und wir konnten schöne Arbeiten ausführen, zusammen lachen, Gedanken austauschen und Verbesserungsvorschläge anbringen. Nach dem ersten Hochwasser Einsatz wusste ich umso mehr warum wir im Zivilschutz das vorhandene Material trainieren und nutzen müssen. Es macht Freude wenn man den Einwohnern der Gemeinde helfen kann und man aktiv zur Schadensbekämpfung beitragen kann. Anno dazumal, könnte man sagen, haben wir den Vita Parcours in Biberist durch Hangverbauungen, einer Brücke und weiterem vor einer Teilsperrung bewahrt. Jetzt, Jahre später, gehe ich immer noch gerne diesen Weg. Arbeiten die der ganzen Bevölkerung etwas bringen, das sind die wo man besonders gerne macht.

Mit der Zeit wurde ich als Gruppenführer eingesetzt und machte auch den entsprechenden Kurs. Mit der eigenen Gruppe unterwegs zu sein, das erfüllte mich mit Stolz. Teil von etwas grossem zu sein und mit der Gruppe als kleines etwas zu bewirken.

Es ging weiter mit mir als man mich zum Zugführer machte und ich somit mehrere Gruppen leitete. Dies war eine Lehrreiche Zeit und ich erlebte den Zivilschutz nochmal anders.

Nun schreiben wir das Jahr 2018 und meine Zeit beim Zivilschutz geht zu ende. Vieles erlebt, neue Leute kennengelernt, manchmal auch etwas Kopf schüttelnd durch die BSA laufend. Wenn mich jemand fragen würde ob ich wieder den Zivilschutz «wählen» würde, ganz klar ja. Ich würde wieder als Pionier Brücken bauen, Bachläufe erneuern, neue Geräte kennenlernen und die Kameradschaft pflegen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich vom Dienst im Zivilschutz und der RZSO BBL.